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Q-thek - ein Konzept für innovative Bibliotheksräume

Als Partner des Landes Nordrhein-Westfalen für die Produkte des Bibliothekskonzeptes Q-thek stellen wir Ihnen hier das ­innovative und unserer Ansicht nach zukunftsweisende Konzept vor.Die folgenden Auszüge aus der Veröffentlichung „Q-thek: Innovative Bibliotheksräume, Düsseldorf 2011.“ erläutern das Konzept.
Die komplette Dokumentation sowie weiterführende Literatur finden Sie unter tinyurl.com/dez48-duesseldorf

Q-thek – ein Konzept für innovative Bibliotheksräume

„Wir leben in interessanten Zeiten!“ 
Mit diesem Satz kann man die technischen und medialen Entwicklungen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen kurz umschreiben. Interessante Zeiten für Leser, für Informationssuchende und natürlich auch für Bibliotheken.
Wo wird die Reise hingehen? Wie können ­öffentliche Bibliotheken ihren Bildungsauftrag künftig wahrnehmen? Welche Rolle spielt das Lernen in der Gesellschaft und wie können Bibliotheken Bürgerinnen und Bürger in jedem Lebensalter dabei unterstützen?
Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für das Projekt „Lernort Bibliothek – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, das das Land Nordrhein-Westfalen 2009 initiierte. 
„Lernen ist die Aneignung und konstruktive Veränderung von Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen durch ­Verknüpfung von vorhandenem Wissen mit neuen Informationen und ­Erfahrungen.Lernen bedeutet Informationen zu teilen, zu kreieren, zu diskutieren und zu verknüpfen. Lernen bedeutet aktiv zu werden bzw. zu sein. Es setzt Neugier und Motivation beim Einzelnen voraus.Ziel allen Lernens ist eine verbesserte Lebensqualität durch erweiterte Handlungsfähigkeit in gesellschaftlichem, beruflichem und privatem ­Kontext. Lernen ist ein lebenslanger, lebendiger Prozess, der zu einem ­reflektierten Verhältnis zu sich selbst, zu anderen und der Welt führt.“
So formulierten es die acht Projekt­bibliotheken, die unter Leitung des Dezernates 48 ­Öffentliche Bibliotheken bei der ­Bezirksregierung Düsseldorf gemeinsam eine konzeptionelle Grundlage erarbeitet haben.
Im Mittelpunkt des Prozesses stand neben den Auswirkungen des Internets und der Entwicklung der digitalen Medien auf die Angebote ­öffentlicher Bibliotheken auch die künftige Funktion des realen öffent­lichen Raums „Bibliothek“. 

„Q-thek“ – die Grundlage

Für die gestalterische Umsetzung in einem Raumkonzept konnte das Architekturbüro Reich und Wamser GbR aus Düsseldorf als Partner gewonnen werden. 
Folgende Kernaussagen bestimmten die weitere Projektarbeit:
„Künftig wird nicht mehr die Bereitstellung von Inhalten, sondern die ­Beratung bei der Informationssuche und dem Umgang mit verschiedenen Lernmedien in den Vordergrund der Bibliotheksarbeit rücken.“
Ausgehend von dieser Annahme sollte ein medienfreier Raum entworfen werden. Kommunikation, ­Inspiration, Technik waren die entscheidenden Schlagworte in der Diskussion.
„Angesichts der Schnelllebigkeit der Zeit und der immer ­unpersönlicher werdenden Kommunikationswege wächst der Bedarf nach einem individuellen Raum innerhalb des ­öffentlichen Raums. Die ­Besucher nutzen nicht nur das Medienangebot und die technischen Möglichkeiten der Bibliothek für ihren Lernprozess, sondern zunehmend auch den Raum an sich. Die Aufenthaltsqualität von Bibliotheken bekommt eine immer größere Bedeutung.“
Es entstand die Idee einer Informations-, Kommunikations- und Arbeitszone als Mittelpunkt der Bibliothek. 

„Q-thek“ – die Philosophie

Der Wandel, den öffentliche Bibliotheken durchlaufen, soll in der „Q-thek“ sichtbar werden. Bibliothek soll überraschen, anregen, vielleicht auch Fragen aufwerfen. „Q-thek“ ist nicht selbsterklärend, lässt stutzen, nachdenken: „Was ist denn das?“ Gleichzeitig greift der Begriff Elemente des Namens „Bibliothek“ auf und knüpft so an ­Bekanntes an. Er lädt ein zu assoziieren: Qualität, Querdenken, Querschnitt, Quizfragen etc. Er schlägt eine Brücke ­zwischen Alt und Neu. 
Die „Q-thek“ garantiert dem Bibliotheksbesucher eine An­gebotspalette: lernfördernde Atmosphäre, hohe Aufenthaltsqualität, zeitgemäße technische Ausstattung, flexible Arbeitsmöglichkeiten.

„Q-thek“ – das Konzept

Die „Q-thek“ heißt die Nutzerinnen und Nutzer willkommen und lädt zum Verweilen ein. Durch Transparenz und Offenheit in der Raumgestaltung wird die Angebotspalette sichtbar. Der Besucher betritt einen Ort, der selbstverständlich und erkennbar über eine moderne Technikausstattung verfügt. Das Design wurde weitgehend neutral gewählt, sodass die Q-thek-­Elemente in die ­Bestandsmöbel ­integriert werden können.Unterstützt wird dieser Ansatz durch die Modularität des ­Möbelangebotes. Die einzelnen Elemente sind flexibel kombinierbar. Ob ein Einzelplatz gewünscht wird oder eine Gruppe von zwei und mehr Personen zusammen arbeiten möchten: Trennelemente mit Ablagemöglichkeiten, Tischtrenner, Pinnwände stehen für jeden Bedarf zur Verfügung.Zentrale Elemente des Konzeptes sind das Licht­objekt sowie das Multi-Touchscreen. Beide ­Elemente zeigen den modernen Technikstandard der „Q-thek“ und bieten den Besuchern ein wechselndes Erscheinungsbild. Das Lichtobjekt wird eingefasst von Präsentationsmöbeln, die sowohl klassische ­Medien als auch digitale Bildschirme, iPads und E-Book-Reader in den Mittelpunkt rücken. Die „Q-thek“ beinhaltet fünf Aspekte:1. Präsentieren2. Relaxen3. Lernen4. Kommunizieren5. InformierenAlle diese Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander und sind bei der Raumplanung zu berücksichtigen. Je nach Platzangebot und Konzeption tritt der eine oder andere Bereich in den Vordergrund.

An dieser Stelle können wir Ihnen nur einen Ausschnitt aus dem Konzept und dem ­Möbelangebot vorstellen. Ihre eigene Q-thek ist stark von den räumlichen Gegeben­heiten, dem Platzangebot, Ihren Zielsetzungen und vielem mehr abhängig. Gerne unterstützen wir Sie auf dem Weg zu Ihrer eigenen Q-thek. Unsere Mitarbeiter sind speziell geschult und beraten Sie gerne. Wenden Sie sich doch einfach an unseren Vertrieb oder direkt an Ihren Kundenberater für Möbel. Wir unterstützen Sie gerne.

Ihre Ansprechpartner:
Team Bibliotheksausstattung
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