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Vortragsprogramm

10:10 - 11:15 Uhr

Die Morgenstadt und die Bibliotheken

Dipl. Ing. Steffen Braun

Leiter des Competence Teams Urban Systems Engineering
Fraunhofer IAO Stuttgart

Vor uns liegt eine spannende Zukunft. Mit der Globalisierung der Welt und der Beschleunigung der Technologie verändern sich auch die Städte – schneller und umfassender als je zuvor. Gleichzeitig steckt das wirtschaftliche Potenzial einer Stadt immer noch in der Kreativität und Innovationsfähigkeit ihrer Bürger. Eine hohe Dichte der Stadt ist notwendig, um die kritische Masse für eine starke kulturelle und kreative Entwicklung in Gang zu setzen.

Die Stadt der Zukunft wird daher eine Stadt für die Kreativität, den Austausch und das Wohlbefinden sein. Sie wird zugleich eine eigene Identität besitzen wie auch global offen sein. Sie wird Kontinuität und Stabilität haben, aber flexibel auf neue Anforderungen reagieren und schnell die Potenziale neuer Technologien nutzen. Für die urbane Wissensgesellschaft von morgen gilt es, bisherige Zentren des Wissens und des Austauschs im digitalen Zeitalter neu zu definieren, um vielleicht als Impulsgeber für die innovationsfähige Stadt von morgen zu fungieren. In der Fraunhofer-Initiative Morgenstadt forschen dazu Wissenschaftler, Unternehmen und Städte an Systeminnovationen für die Städte der Zukunft.

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11:15 - 12:00 Uhr

Zukunftsrollen für Bibliotheken: Ergebnisse einer Bachelorarbeit

Tina Schurig

Studierende der Hochschule der Medien
Stuttgart

Welche Rollen nehmen Bibliotheken in der Gegenwart ein? Wie können auf der Basis von jetzigen Rollen in öffentlichen Bibliotheken Rückschlüsse für zukünftige Rollen gezogen werden? Auf der Grundlage ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Zukunftsrollen öffentlicher Bibliotheken – Eine Untersuchung zur internationalen Entwicklung“ stellt Tina Schurig diese Fragen in den Mittelpunkt ihres Vortrags und präsentiert die Erkenntnisse ihrer Arbeit.

Darin wurden die Länder Australien, USA, Großbritannien, Dänemark, Finnland und Singa­pur auf potenzielle Trends im Bereich der Zukunftsrollen von Bibliotheken untersucht. Grundlage der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Definition, Entstehung, Funktion und der Umsetzung von Rollen innerhalb öffentlicher Bibliotheken. Schließlich werden potenzi­elle Zukunftsrollen in öffentlichen Bibliotheken vermittelt. Zusätzlich wurde der Frage nachgegangen, ob es neue Zusammenstellungen und unterschiedliche Meinungen innerhalb der Länder bezüglich der Rollen in Bibliotheken gibt.

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14:00 - 15:00 Uhr

Lernen mit digitalen Medien: Erkenntnisse und Aufgabenstellungen

Prof. Dr. Stefan Aufenanger

Institut für Erziehungswissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Digitale Medien wie Smartphones, Notebooks und Tablets spielen inzwischen in vielen Bildungseinrichtungen eine große Rolle. Sie können u.a.  als Werkzeuge eingesetzt werden, sie helfen bei Veranschaulichungen und sie unterstützen durch spezifische Programmangebote die Binnendifferenzierung im Unterricht. Der Vortrag gibt einen Überblick  über aktuelle Tendenzen des Einsatzes digitaler Medien in unterschiedlichen Institutionen des Bildungssystems. Darüber hinaus werden Ansätze des Lernens mit digitalen Medien vor allem im schulischen Bereich präsentiert und aus der Perspektive von empirischer Forschung reflektiert, wie ein pädagogisch gut begründeter Einsatz digitaler Medien aussehen sollte.

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15:00 - 16:00 Uhr

Von Regal zu digital: Thesen zum Umbruch der Gutenberggalaxis

Ehrhardt Heinold

Heinold, Spiller & Partner, Unternehmensberatung
Hamburg

Die Menschen lieben Geschichten, sie lieben Inhalte, Texte, Bilder, Videos – und sie lieben Medien, die diese Inhalte aufbereiten und zugänglich machen. Doch wie werden diese Inhalte zukünftig zu den Lesern kommen? Die Digitalisierung mischt den Medienmarkt kräftig auf: Immer mehr Inhalte sind im Internet abrufbar, neue Dienstleister wie Spotify, Netflix oder Readfy etablieren Flatrate-Modelle.

Da stellt sich die Frage: Welche Aufgabe haben zukünftig noch die "traditionellen Mittelsmänner", also Buchhändler und Bibliothekare? Müssen sie sich von Content- zu Serviceprovidern entwickeln? Dieser Vortrag sucht in fünf Thesen Antworten auf diese Existenzfrage.

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